Medizinrecht

Entschädigung nach Unfällen

Wurden Sie bei einem Unfall in der Freizeit oder am Arbeitsplatz verletzt und möchten angemessen entschädigt werden?

Bei Gesundheitsschäden versuchen private und gesetzliche Unfallversicherungen häufig, die Leistungen zu reduzieren oder ganz zu verweigern. Denn die Kausalität zwischen Unfall und Beeinträchtigung lässt sich nicht immer einwandfrei nachweisen, vor allem dann, wenn bereits Vorschädigungen bestanden haben. Falls ein Vorschaden zu berücksichtigen ist, wird der Minderungssatz anhand einer Tabelle bestimmt, die sich aus einer Vielzahl von Einzelfallentscheidungen zusammensetzt. Um einen passenden Vergleichsfall zu finden, sind fundierte Rechtskenntnisse unverzichtbar. Lassen Sie sich als Verletzter von erfahrenen Rechtsanwälten auf den Gebieten des Medizin- und Unfallrechts helfen. Wir von der WKR Rechtsanwaltsgesellschaft mbH sind seit Jahren auf diese Tätigkeitsfelder spezialisiert.

Wann muss die private Unfallversicherung zahlen?

Bei Unfällen im Haushalt oder im sonstigen privaten Bereich, also außerhalb von Schule, Universität oder Arbeitsstätte, können Sie Ihre private Unfallversicherung in Anspruch nehmen, wenn Sie eine dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung erlitten haben. Je nach Versicherungsvertrag sind als wesentliche Leistungen zumeist Sofortleistungen bei schweren Verletzungen, Invaliditätsleistungen, eine Unfallrente oder Übergangsleistungen vereinbart. Die Voraussetzung ist stets, dass der Unfall ursächlich für den Gesundheitsschaden war. Die Rechtsprechung bejaht die Kausalität bereits, wenn nur eine Mitursächlichkeit gegeben ist. Hatten Sie zum Beispiel schon eine Verletzung, die durch den Unfall verschlimmert wurde, ist der Anspruch dem Grunde nach nicht ausgeschlossen. Die Versicherung kann aber die Leistungen entsprechend dem Grad der Vorschädigung herabsetzen.

Wann tritt die gesetzliche Unfallversicherung ein?

Für Unfallfolgen aus Arbeitsunfällen haftet die gesetzliche Unfallversicherung. Hier werden noch strengere Voraussetzungen an die Kausalität gestellt. Der ursächliche Zusammenhang zwischen Unfall und Beeinträchtigung kann ausgeschlossen werden, wenn der Gesundheitsschaden aufgrund körperlicher Veranlagung oder bestehender Vorschäden eingetreten ist oder auch bei anderen Gelegenheiten als der beruflichen Tätigkeit hätte auftreten können. Der Versicherungsschutz kann auch aus vielfältigen weiteren Gründen entfallen, zum Beispiel, wenn der Geschädigte unter Alkoholeinfluss stand oder vom direkten Weg zum Arbeitsplatz abgewichen ist, um einen Umweg zu fahren. Schließlich dürfen Sie bei der Schadensmeldung keine Fehler machen und die kurzen Meldefristen nicht versäumen. Bei allen Entschädigungsansprüchen nach Unfällen, auch wenn ein Dritter für den Schaden haftet, nehmen wir Ihnen gern die aufwendige Korrespondenz ab und setzen Ihre Interessen effektiv durch.

Sie suchen einen vertrauensvollen Rechtsanwalt für Medizinrecht?

Wir beraten Sie gern. Vereinbaren Sie doch einen Termin zu einem persönlichen Gespräch an einem unserer Standorte.



* Pflichtfeld