Coronavirus-Spezial

Wir helfen Arbeitnehmern in Zeiten der Corona-Krise

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Ihre Rechte als Arbeitnehmer - Kurzarbeit und Kündigungsschutz

Der Coronavirus hat längst den Alltag in Deutschland fest im Griff. Mit der steigenden Zahl der Erkrankungen werden nicht nur stärkere Sicherheitsvorkehrungen getroffen, auch werden immer mehr Arbeitnehmer gekündigt oder in Kurzarbeit geschickt. Da Sie als Arbeitnehmer in einer finanziellen Abhängigkeit zu Ihrem Arbeitgeber stehen, sind solche Situationen oftmals nicht leicht.

Ihr Arbeitgeber hat Sie infolge der Coronavirus-Krise gekündigt? Sie sollen ab sofort in Kurzarbeit sein oder sind es bereits? Unser WKR Rechtsanwälte-Team hilft Ihnen dabei, auf Ihr Recht zu bestehen und die Entscheidungen seitens Ihres Arbeitgebers nicht einfach hinnehmen zu müssen.

 

Ihre Rechte bei einer ``Corona-Kündigung``

Viele Arbeitgeber sprechen in der aktuellen Corona-Krise Kündigungen aus, ohne diese genau zu durchdenken oder rechtlich zu hinterfragen. In den meisten Fällen ist nämlich die Einführung von Kurzarbeit und der Antrag auf Kurzarbeitergeld für die Belegschaft das deutlich mildere und für alle Seiten faire Mittel. In diesen stressigen Zeiten häufen sich Fehler, sodass sie eine falsche Kündigungsfrist bei der Kündigung zu Grunde gelegt wird oder Arbeitgeber sogar fristlos kündigen. Wünschenswert wäre es, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer versuchen, die Krise gemeinsam zu bewältigen. Doch realistisch betrachtet gibt es  viele arbeitsrechtliche Konflikte, die professionell geklärt werden sollten.

Übrigens: Denken Sie bitte bei Kündigungen (auch in der Probezeit) daran, dass Arbeitgeber unter Umständen eine Massenentlassungs-Anzeige vorab einreichen müssen und dann eine vierwöchige Sperre gilt.

Kurzarbeit während der Corona-Krise

Wenn der Arbeitgeber von Kurzarbeit spricht, klingeln bei Arbeitnehmern in den meisten Fällen alle Alarmglocken. Denn Kurzarbeit bedeutet in der Regel häufig, dass es weniger Gehalt gibt. Zur Milderung der derzeit, durch den Coronavirus hervorgerufenen, wirtschaftlichen Belastungen und zur Erhalt von Arbeitsplätzen, können Arbeitgeber Kurzarbeit einführen und Kurzarbeitergeld für die Arbeitnehmer beantragen. Kurzarbeit ist somit eine „vorübergehende Verkürzung der regelmäßigen Arbeitszeit bei entsprechender Reduzierung der Vergütung aufgrund eines erheblichen Arbeitsausfalls“. Zu diesem Thema stellen sich Arbeitnehmer derzeit viele Fragen: Muss ich Kurzarbeitergeld beantragen oder mein Arbeitgeber? Muss ich etwas unterschreiben, um Kurzarbeitergeld zu bekommen? Unsere Anwälte sind Ihre Experten für diese Fragen.

 

Wir sind Ihr starker Partner in schweren Zeiten

Die WKR Rechtsanwaltsgesellschaft ist in Fragen des Kündigungsschutzes – vor allem während der Corona-Krise – Ihr professioneller Ansprechpartner. Wir verfügen nicht nur über eine langjährige Erfahrung mit Kündigungsschutzverfahren, sondern haben auch jegliches Wissen für alle Belange und Besonderheiten in diesen Krisenzeiten für Sie parat. Sei es eine fristlose Kündigung oder die Einführung von Kurzarbeit: Wir helfen Ihnen, Ihr Recht durchzusetzen. Wir können mit nur wenigen Fragen herausfinden, ob sich in Ihrem konkreten Fall die Einlegung einer Kündigungsschutzklage lohnt und mit welchen Risiken dies für Sie persönlich verbunden ist.

Wir für Sie - vor dem Arbeitsgericht

Auf Grundlage der Empfehlung unserer Experten entscheiden Sie über eine Klage beim zuständigen Arbeitsgericht.

Bitte beachten Sie dabei Folgendes: Eine Kündigungsschutzklage ist grundsätzlich auf die Aufhebung der Kündigung gerichtet, endet aber in den meisten Fällen durch einen Vergleich mit einer konkreten Abfindung als Ersatz für den Arbeitsplatzverlust. Daher ist es sehr sinnvoll, schon vor Einlegung der Kündigungsschutzklage ein strategisches Ziel in Absprache mit unseren Experten festzulegen.

Der erste Schritt beginnt mit einer kostenlosen Ersteinschätzung, die Sie auf dieser Seite anfordern können. Am besten sofort – Ihr Recht wartet auf Sie!

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Wegen Corona in Quarantäne: Wer zahlt meinen Lohn?

Haben Sie Kinder und steht das Kind unter Quarantäne, werden die Eltern als Kontaktpersonen auch unter Quarantäne stehen. Dann zahlt der Arbeitgeber für mindestens sechs Wochen den Lohn. Ab der siebten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Sind nur Wenn Sie alleine leben: Entschädigungszahlungen unter anderen bei Quarantäne gibt es nach dem Infektionsschutzgesetz für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Selbstständige. Der Arbeitgeber geht hier in Vorleistungen und wendet sich dann an die zuständige Behörde, meist das Gesundheitsamt.

Wie kommt der Krankenschein zum Chef?

Aufatmen für Patienten mit einer leichten Erkältung: Sie können sich in Zeiten der Corona-Krise für sieben Tage am Telefon krankschreiben lassen. Sie müssen dazu nicht die Arztpraxen aufsuchen. Fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Krankenkasse, ob sie ausnahmsweise die Krankschreibung zu Ihrem Chef senden können.

Darf mich mein Chef in Zwangsurlaub schicken?

An eine Situation, wie wir sie jetzt haben, hat der Gesetzgeber bisher nicht gedacht. Deshalb geht es nun darum, dass Arbeitgeber und Beschäftigte gemeinsam Lösungen finden. Es wird empfohlen die Mitarbeiter für fünf bis zehn Werktage bezahlt freizustellen, sofern sie nicht von zu Hause arbeiten können. Zusätzlich könnten die Mitarbeiter Urlaub nehmen, Überstunden abbauen oder ein negatives Arbeitszeitkonto aufbauen. Grundsätzlich dürfen Unternehmen ihre Beschäftigten in Zwangsurlaub schicken, wenn „dringende betriebliche Gründe“ vorliegen. Allerdings geht das nur für eine beschränkte Zeit, einen „unwesentlichen Teil“ des Jahresurlaubs.

Mitgliedschaften und Abos: Was muss ich jetzt weiter bezahlen?

Bei monatlich kündbaren Angeboten kann der Vertrag natürlich regulär beendet werden. Alle anderen, die entweder ein Jahresabo oder einen Vertrag über 24 Monate haben, können und sollten erstmal abwarten, wie sich die kommenden Wochen entwickeln. Viele Anbieter bieten derzeit Online-Kurse an. In einigen Fällen können Mitgliedschaften und Abos auch für einige Monate pausiert werden.

Wie viel Geld bekomme ich bei Kurzarbeit?

Das Kurzarbeitergeld wird aus der Arbeitslosenversicherung gezahlt und dient dazu, den Verdienstausfall der Mitarbeiter abzufedern und gleichzeitig die Personalkosten des Unternehmens zu senken. Das neue Gehalt des Mitarbeiters setzt sich aus dem sogenannten Kurzlohn aus der tatsächlichen Arbeitsleistung und dem Kurzarbeitergeld zusammen. Dabei kommt der Arbeitgeber für das Gehalt in dem Umfang auf, in dem der Mitarbeiter für das Unternehmen tätig ist, zuzüglich der Sozialabgaben. Den Rest übernimmt die Agentur für Arbeit. Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 Prozent des Nettolohns, der dem Arbeitnehmer entgangen ist. Hat der Mitarbeiter ein Kind, bekommt er 67 Prozent der Nettodifferenz seines Lohnes erstattet.

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