Lohnklagen

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Lohnklage – Ihr Geld. Ihr Recht. Ihr Anwalt.

Gerade im Fall von rückständigen Arbeitsentgelten benötigen Sie die Unterstützung von Fachanwälten, die etwas von ihrem Handwerk verstehen. Neben dem juristischen Fachwissen ist hierbei auch ein gewisses Fingerspitzengefühl gefragt, um den Sachverhalt richtig einschätzen zu können.

 

Wichtig: Sofern es sich nur um eine kleine Summe handelt, empfiehlt sich zuerst ein Gespräch mit der Unternehmensleitung. Sollten allerdings hohe Rückstände aufgelaufen sein und zudem die Gefahr einer Insolvenz bestehen, sollten Sie schnell eine Lohnklage beim Arbeitsgericht einreichen.

 

Unsere Rechtsanwälte für Arbeitsrecht verfügen hierbei über notwendige Erfahrungen in arbeitsgerichtlichen Verfahren.
Gerne übernehmen wir auch die außergerichtlichen Verhandlungen mit dem Arbeitgeber für Sie. Sprechen Sie uns darauf an!

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Detlef Grube
Detlef Grube

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Standort Leipzig
0341 / 697 687 – 0

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Muss man die Lohnrückstände vor einer Lohnklage anmahnen?

Auch wenn zumindest eine mündliche Mahnung oder Nachfrage die übliche Praxis bei Lohnrückständen ist, besteht hierfür keine Notwendigkeit.
Denn: Für eine Mahnung gibt es keine rechtlichen Voraussetzungen.

Was sind die Voraussetzungen für eine Lohnklage?

Bei Lohnrückständen kann also ohne vorherige Mahnung eine Klage beim Arbeitsgericht erhoben werden, solange die Ansprüche noch nicht verjährt sind. Sofern in Ihrem Arbeitsvertrag nichts anderes vereinbart wurde, beträgt die Verjährungsfrist drei Jahre und beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Forderung entstanden ist.

Beispiel: Wenn Sie seit Mai 2016 kein Gehalt mehr erhalten haben, müssen Sie bis zum 31.12.2019 die Klage erheben.
Der Klageantrag muss sich ausdrücklich auf den Brutto- oder Nettolohn richten und die geforderten Zinsen umfassen.
Die Unterscheidung zwischen Brutto- und Nettolohn kann vor allem relevant werden, wenn das Unternehmen zahlungsunfähig wird.

Denn der Arbeitgeber muss die Lohnsteuer erst dann an das Finanzamt leisten, wenn er Ihr Gehalt bezahlt hat. Falls Sie nur Nettolohn eingeklagt haben und der Arbeitgeber dann die Lohnsteuer nicht mehr zahlen kann, könnte es Ihnen passieren, dass Sie vom Finanzamt als Steuerschuldner in Anspruch genommen werden. Auch wenn eine Klage auf Nettolohn rechnerisch unkomplizierter ist, sollten Sie daher auf Nummer sicher gehen und den Klagantrag von einem kompetenten Rechtsanwalt ausarbeiten lassen.

Was ist in Eilfällen bei Lohnrückständen zu tun?

Falls die Rückstände so erheblich sind, dass Sie ohne die Zahlungen ihre laufenden Lebenshaltungskosten nicht mehr decken können, kann eine einstweilige Verfügung beantragt werden. Während sich das reguläre Klageverfahren zumeist über mehrere Monate zieht, trifft das Arbeitsgericht im Eilverfahren schon nach zwei bis drei Wochen eine vorläufige Entscheidung. Dafür müssen Sie neben dem Anspruch auf Lohnzahlung auch die Eilbedürftigkeit konkret begründen. Dies zum Beispiel damit, dass Ihnen die fristlose Kündigung Ihrer Wohnung wegen Zahlungsverzugs droht.

Mindestlohnklage - lohnt sich!

Generell sind alle Arbeitgeber dazu verpflichtet, den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen. Darüber hinaus gibt es einigen Branchen spezielle Mindestlöhne, die jeweils gelten, sofern sie höher als der allgemeine Mindestlohn sind. Gut zu wissen: Seit der Einführung des Mindestlohngesetzes gibt es auch die verschiedensten Auffassungen, wie dieser mit zumeist kreativen Konstrukten zu umgehen ist.

Dies müssen Sie nicht hinnehmen! Mit einer kostenlosen Erstberatung erfahren Sie bereits innerhalb von 24 Stunden, ob Sie einen Anspruch auf den Mindestlohn haben und eine Mindestlohnklage Sinn macht.

 

Sind dabei mehrere in Ihrem Unternehmen betroffen, muss jeder Ihrer Kollegen eine Klage erheben, um zu seinem Recht zu kommen.

Übrigens:  Sie können Ihren Mindestlohn bis zu drei Jahre rückwirkend geltend machen.
Zögern Sie nicht, uns bei allen Problemen rund um rückständiges Gehalt zu kontaktieren – wir setzen uns engagiert für Ihr Recht ein.

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