Coronavirus Reiserecht

Wir helfen Reisenden in Zeiten der Corona-Krise

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Ihre Rechte als Reisender - Coronavirus und Reiserecht

Viele sind derzeit verunsichert, ob Sie Ihren Urlaub antreten können bzw. müssen oder eine Stornierung die bessere Entscheidung wäre. Da Deutschland nun eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen hat, mehr und mehr Länder ihre Grenzen geschlossen haben oder die Einreise beschränkt wurde, sind Reisen derzeit auch kaum möglich.

 

Es gibt viele Fragezeichen, viel Unmut und die Geduld aller wird auf die Probe gestellt. Kann mein Urlaub kostenlos storniert werden? Wer trägt etwaige Stornogebühren? Was passiert, wenn ich zu einer Risikogruppe gehöre? WKR ist Ihr professioneller Ansprechpartner und unsere Anwälte geben Ihnen gerne einen umfassenden Überblick über Ihre derzeitigen Möglichkeiten.

 

 

Ihre Rechte als Reisender im Ausland

Viele Reisende hat die Corona-Krise während des Urlaubes im Ausland getroffen. Tausende Deutsche sind somit gestrandet und haben Probleme, Ihre Rückreise in die Heimat anzutreten. Die Bundesregierung verspricht, alle deutschen Staatsbürger, die sich derzeit im Ausland befinden, nach Deutschland zurückholen. Pauschalreisende sollen am besten in Kontakt mit dem Reiseveranstalter treten, um die Möglichkeiten einer Rückreise nach Deutschland unter den gegebenen Umständen abzuklären. Individuell Reisende sollten ihre Fluggesellschaft kontaktieren und klären, ob der Rückflug noch stattfindet.

 

Wenn Ihre Reiseverbindung noch besteht und Sie ein Ticket besitzen, sollten Sie dieses dringend nutzen und zurückreisen. Denn die Rückholaktion vom Auswärtigen Amt ist in erster Linie für Reisende gedacht, die aus eigener Kraft nicht in die Heimat zurückkommen.

 

Haben Sie Probleme, die Situation mit Ihrem Reiseveranstalter oder Ihrer Airline zu klären? Benötigen Sie rechtlichen Beistand? Dann nehmen Sie jetzt Ihre kostenlosen Erstberatung  mit unseren Anwälten in Anspruch!

 

Die Reiserücktrittsversicherung während der Corona-Krise

Eine Reiserücktrittsversicherung greift lediglich, wenn die Reise wegen Krankheit oder extremen Ereignissen, wie etwa einem Brand in Ihrer Wohnung oder der Tod eines Familienangehörigen, nicht angetreten werden kann. Stornieren Sie daher Ihren Urlaub aus Angst vor einer Krankheit, hier also dem Coronavirus, zahlt die Versicherung nicht.

Sollten Sie dagegen Ihre Reise nicht antreten können, weil Sie sich in Deutschland mit dem Coronavirus angesteckt haben oder ein naher Angehöriger betroffen ist, gilt dies in den meisten Fällen und vor fast allen Versicherungen als „unerwartet schwere Erkrankung“. Hier greift die Reiserücktrittsversicherung bei Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung.

Im Einzelfall wird vor Gericht entschieden, ob die Versicherung zahlen muss oder nicht. Wenn Sie in diesem Fall Probleme mit Ihrer Versicherung haben, ist rechtlicher Beistand von erfahrenen Rechtsanwälten die schnellste und sicherste Lösung, zu Ihrem Erfolg zu kommen. Der erste Schritt beginnt mit einer kostenlosen Ersteinschätzung, die Sie auf dieser Seite anfordern können – Ihr Recht wartet auf Sie!

Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwalt Christoph Lattreuter
Rechtsanwalt Christoph Lattreuter

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Standort Leipzig
0341 / 697 687 – 0

Sie haben Fragen zum Thema Reiserecht?

Was, wenn der Veranstalter die Reise streicht?

Allgemein gilt: Als Kunde müssen Sie für etwas, das sie gar nicht in Anspruch nehmen können, auch nicht zahlen. Der gleiche Grundsatz gilt auch für einzelne Flüge, Bus- oder Zugfahrten, die nicht Bestandteil einer Pauschalreise waren, wenn sie hierzulande vom jeweiligen Anbieter ersatzlos gestrichen werden. Viele große Veranstalter und Airlines haben sich dahingehend geäußert, dass sie diese Ansprüche der Kunden anerkennen und kostenfreie Stornierungen akzeptieren.

Wer zahlt, wenn der Reisende storniert?

Wegen der weltweiten Reisewarnung des Auswärtigen Amtes haben Kunden die Möglichkeit, von einer schon gebuchten Pauschalreise ins Ausland kostenfrei zurückzutreten. Bei offiziellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes hat die Rechtsprechung bisher immer entschieden, dass dieser Tatbestand erfüllt ist. Bei Reisenden, die sich eine individuelle Reise selbst zusammengestellt und angezahlt haben, ist die Situation etwas unklarer. Welche Regeln und Rechte es hier für den Reiserücktritt gilt, regelt in diesen Fällen das jeweilige Recht vor Ort. Individuell gebuchte Flugreisen, die noch stattfinden, dürften nicht ohne weiteres kostenfrei zu stornieren sein.

Können gebuchte Hotels in Deutschland kostenlos storniert werden?

Hier muss zwischen privat und beruflich veranlassten Reisen unterschieden werden. Laut den derzeitigen Rechtsverordnungen der Länder dürfen Hotels Übernachtungen nur anbieten, wenn diese notwendig sind. Übernachtungen "zu touristischen Zwecken" sind untersagt. Das bedeutet, dass Privatleute vom Vertrag zurücktreten und die Übernachtung kostenlos stornieren können. Bei beruflich veranlassten Reisen und Übernachtungen ist die Rechtslage deutlich komplizierter.

Wie verhält es sich bei Airbnb-Buchungen?

Airbnb räumt Reisenden derzeit das Recht ein, anstehende Aufenthalte kostenlos zu stornieren. Voraussetzung dabei ist, dass die Unterkunft am oder vor dem 14.03.2020 gebucht worden sein muss. Diese Sonderregelung ist derzeit für Übernachtungen bis zum 14.04.2020 gültig. Stornierende Gäste bekommen eine volle Rückerstattung oder ihre Anzahlung zurücküberwiesen.

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