Unterhaltsrecht

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Unterhaltsrecht – WKR sichert Sie ab!

Als Fachanwälte für Familienrecht sind wir von WKR auch Spezialisten für das anspruchsvolle Feld des Unterhaltsrechts. Gerade im Zuge einer Scheidung sollten Sie hierbei einen Anwalt wählen, der neben einer ausgewiesen fachjuristischen Expertise auch das nötige Fingerspitzengefühl sowie eine intime Kenntnis der deutschen Bürokratie vorweisen kann.

 

Kurzum: Einen Fachanwalt von WKR. Ganz gleich, ob es sich bei Ihrem Fall um Trennungs-, Ehegatten-, Eltern- oder Kindesunterhalt handelt, beraten und vertreten wir Sie kompetent und zielgerichtet mit all unserer Erfahrung.

Eine fachkundige Expertise erhalten Sie bereits nach 24 Stunden in Form einer kostenlosen Ersteinschätzung, wenn Sie uns Ihr Anliegen über unser Kontaktformular unterbreiten.

 

Nutzen Sie die Chance und wählen Sie WKR!

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Juliane Werge

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Sie haben Fragen zum Thema Unterhalt?

Welche Formen des Unterhalts gibt es?

Es existieren unterschiedliche Arten des Unterhalts, die sich nach § 1612 BGB grob in Barunterhalt und Naturalunterhalt unterteilten lassen. Während Letzterer auf Dinge wie Kleidung, Verköstigung und Unterkunft abzielt, zahlt der zum Unterhalt Verpflichtete beim Barunterhalt einen Geldbetrag an den Unterhaltsberechtigten. Hinzukommt der Betreuungsunterhalt, den der betreuende Elternteil in Form der Erziehung und/oder Pflege des Kindes erbringt. So lässt sich der Unterhalt thematisch gliedern in:

Unterhalt wegen Verwandtschaft z.B.:
- Kindesunterhalt
- Elternunterhalt
- Familienunterhalt z.B.:
- Haushaltsgeld

Ehegattenunterhalt z.B.:
- Trennungsunterhalt
- Unterhalt eines geschiedenen Ehegatten

Wenngleich der Elternunterhalt für erwachsene Kinder immer öfter zum Thema wird, kommt dem Unterhalt rund um eine Scheidung und das Kindeswohl die größte Bedeutung zu. Im Fokus stehen demnach besonders oft der Kindesunterhalt, der Trennungsunterhalt sowie die Unterhaltspflicht nach einer Scheidung.

Was ist Kindesunterhalt?

Generell gilt: Jedes Kind hat einen Anspruch auf Unterhalt, der durch die Eltern geleistet werden muss. Dieser kann in Form von Barunterhalt oder durch Erziehung und Pflege erfolgen. Die grundsätzliche Regelung sieht vor, dass derjenige Elternteil den Unterhalt durch Geldbeträge leisten muss, bei dem das Kind nicht lebt. Wer demnach pflegt und erzieht, leistet seinen Beitrag auf diese Weise.

Unterschiede zwischen nichtehelichen und ehelichen Kindern macht das Unterhaltsrecht nicht.
Der besondere Status von Kindern beziehungsweise dem Kindesunterhalt zeigt sich bereits daran, dass der Kindesunterhalt stets Vorrang vor sämtlichen weiteren Unterhaltsansprüchen hat. Dies ist eine Neuerung des Gesetzes zur Änderung des Unterhaltsrechts, das am 1. Januar 2008 in Kraft trat.

Wann muss ich den Unterhalt zahlen?

Zu zahlen ist der Unterhalt unabhängig von den Regelungen zum Recht auf Umgang jeden Monat im Voraus.
Ist dies dem Pflichtigen nicht möglich – beispielsweise auf Grund von Erwerbslosigkeit oder Verweigerung –, rückt der so genannte staatliche Unterhaltsvorschuss an die Stelle des Kindesunterhalts. Er fällt etwas niedriger aus, wird allerdings zeitlich unbegrenzt gezahlt.

Erst mit dem 18. Geburtstag erlischt die Berechtigung. Bei Tod des Leistungspflichtigen ersetzt die Waisenrente den Unterhaltsvorschuss.

Was ist die Düsseldorfer Tabelle?

Für die Berechnung des Kindesunterhalts ziehen die Familiengerichte die Düsseldorfer Tabelle zurate. Bei ihr handelt es sich um eine Leitlinie für den Unterhalt, die das Düsseldorfer Oberlandesgericht (OLG) 1962 ins Leben rief. Da die Düsseldorfer Tabelle in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird, bezieht sie beispielsweise veränderliche Berechnungsgrundlagen wie das Kindergeld mit ein.

Entscheidend für die Höhe des Kindesunterhalts (Barunterhalt) sind in erster Linie das Einkommen des zur Leistung des Unterhalts Verpflichteten sowie der Bedarf des Kindes. Dieser orientiert sich an dessen Alter.

Wann steht mir Trennungsunterhalt zu?

Haben noch Verheiratete die räumliche Trennung vollzogen und bilden sie keine eheliche, häusliche Lebensgemeinschaft mehr, gesteht § 1361 des BGB dem erheblich schlechter gestellten Ehegatten Unterhalt zu. Grundsätzlich sollte sich jeder selbstständig um ein Einkommen bemühen. Allerdings ist im Trennungsjahr derjenige Ehegatte nicht zur Suche einer Erwerbstätigkeit verpflichtet, der während der ehelichen Lebensgemeinschaft Hausstandsführer war.

Ist einem Ehepartner die Sicherstellung seines Lebensunterhaltes nicht in ausreichendem Maße möglich, kann er vom anderen Unterhalt verlangen. Wie hoch dieser Trennungsunterhalt ausfällt, hängt von den Vermögens- und Erwerbsverhältnissen beider Eheleute sowie von den Lebensverhältnissen innerhalb der Ehe ab. Sehr wichtig und Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewilligung: Beim beanspruchten Ehegatten muss eine entsprechende Leistungsfähigkeit gegeben sein.

Kann er seinen eigenen Lebensunterhalt nur mit Mühe bestreiten, ist er nicht zum Trennungsunterhalt verpflichtet. Übersteigen seine Mittel hingegen einen angemessenen Bedarf, muss der in Anspruch Genommene zahlen. Kinder und deren Bedarf spielen bei dieser Form des Unterhalts übrigens keine Rolle. Da sie einen eigenen Anspruch auf Unterhalt haben (siehe Kindesunterhalt), fließt ausschließlich der Bedarf des Ehepartners in die Berechnung ein.

Unterhaltspflicht nach einer Scheidung?

Sind das Trennungsjahr und die Scheidung vollzogen, ist jeder der ehemaligen Eheleute für sich selbst verantwortlich. Beide müssen sich um ihren Lebensunterhalt eigenständig kümmern. Es gilt die Erwerbsobliegenheit. Nichtsdestoweniger haben Geschiedene in bestimmten Fällen Anspruch auf Unterhalt. Ist ein Ehegatte – aus welchem Grund auch immer – bedürftig und der andere leistungsfähig, kann der Anspruch auf eine der folgenden Arten des Unterhalts geprüft werden:

- Unterhalt aus Gründen der Billigkeit
- Ausbildungsunterhalt
- Unterhalt wegen Erwerbslosigkeit
- Unterhalt wegen Krankheit oder Gebrechens
- Unterhalt von Alters wegen
- Betreuungsunterhalt
- Aufstockungsunterhalt

Theoretisch sind alle möglich, doch praktisch kommt den beiden letztgenannten die größte Bedeutung zu.

Auf Betreuungsunterhalt besteht dann ein Anspruch, wenn ein geschiedener Ehepartner ein gemeinsames Kind erzieht und/oder pflegt und aufgrund fehlender Zeit seinen Lebensunterhalt nicht sicherstellen kann. Gezahlt wird diese Form des Unterhalts in der Regel bis zum dritten Geburtstag des Kindes, allerdings kann die Inanspruchnahme des Unterhaltspflichtigen verlängert werden. Dies geschieht beispielsweise dann, wenn der geschiedene Ehepartner wegen fehlender Betreuungseinrichtungen die Erwerbstätigkeit nicht aufnehmen beziehungsweise vertiefen kann.

Wie bei anderen Unterhaltsformen auch hängt die Höhe des Betreuungsunterhalts unmittelbar mit dem Vermögen, Einkommen sowie der beruflichen Situation der früheren Eheleute zusammen. Interessant: Volljährigkeit stellt nicht automatisch das Ende der Bezugszeit dar. Auch behinderte Kinder über 18 Jahre mit Pflegebedarf sind ein Grund für den erziehenden Elternteil, Betreuungsunterhalt zu verlangen.

Der Aufstockungsunterhalt versucht jene Nachteile auszugleichen, die ein geschiedener Ehepartner durch die Ehe erlitten hat. Der besserverdienende ehemalige Ehegatte muss mit dieser Form des Unterhalts das nach der Ehe bezogene Einkommen des anderen meistens mit 3/7 des Differenzbetrages aufstocken.

Die Gerichte haben hinsichtlich der Höhe und einer möglichen Befristung großen Spielraum: Vom Unterhalt auf angemessenem Niveau bis hin zu lebenslangen Zahlungsverpflichtungen ist vieles möglich.

Welche steuerlichen und strafrechtlichen Aspekte rund um Unterhalt gibt es?

Es ist möglich, Unterhaltszahlungen bei der Einkommenssteuer anzugeben. Dabei spielt es keine Rolle, wer der Empfänger der Leistung ist und um welche Form des Unterhalts es sich handelt. Wer seine Unterhaltszahlungen von der Steuer absetzen möchte, der tut dies als Sonderausgabe oder außergewöhnliche Belastung

Übrigens: Wer seine Unterhaltspflicht verletzt, muss damit rechnen, gemäß § 170 Strafgesetzbuch (StGB) bestraft zu werden. Dies kann bis hin zur Zwangsvollstreckung gehen. Allerdings ist dies das letzte Mittel, wenn sogar weder Naturalien (Betreuung, Unterkunft) geleistet noch zumutbare Jobs angenommen werden.

Kompliziertes Recht – einfache Lösung: WKR!

Gerade das Thema Unterhalt sorgt oft für Verwirrung bei Laien.

Kurz auf den Punkt gebracht: Unterhalt leistet eine einzelne Person, um den existenziellen Lebensbedarf einer anderen Person zu gewährleisten. Dies regelt das vierte Buch des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Unterschiedlichste Tatbestände sowie die vom Unterhalt profitierenden Personengruppen führen dazu, dass die Bandbreite an Unterhaltsformen auf den ersten Blick recht unübersichtlich erscheint.

Hier gilt es einen Fachanwalt zu wählen, der die Rechte und Pflichten, die sich aus Ihrem individuellen Fall ergeben, sauber und durchsetzungsstark für Sie realisieren kann.

Fragen Sie also noch heute Ihren Fachanwalt von WKR für Ihre individuellen Fall an – es lohnt sich!

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