Dokumentations- fehler

Ihr erfahrener Anwalt bei Dokumentationsfehlern

Bekannt aus

Sat1 Logo
Bild Logo
MDR Logo
MZ Logo
LVZ Logo

Dokumentationsfehler – Ihr Vorteil beim Kunstfehler

Ein Dokumentationsfehler gehört im weitesten Sinn ebenfalls zum Arzthaftungsrecht. Er liegt dann vor, wenn der Arzt seine Pflicht, alles aus dem Behandlungsgeschehen schriftlich festzuhalten, vernachlässigt hat. Für Betroffene eines sogenannten Kunstfehlers ist er von besonderem Interesse.

 

Hintergrund: Liegt ein Dokumentationsfehler vor, kann sich die Beweislast im Rahmen eines Behandlungsfehlers verschieben, wenn der Arzt etwas behauptet, was sich so jedoch nicht in den Patientenunterlagen widerfindet. Bei einem Verstoß gegen die Dokumentationspflicht muss nun der Arzt beweisen, dass die eintragungspflichtige Maßnahme tatsächlich vorgenommen wurde.

Bei einer Auseinandersetzung zwischen Arzt und Patient kann der Dokumentationsfehler für den Patienten also eine günstigere Position bedeuten. Ein spezialisierter Rechtsanwalt kann dabei helfen, Dokumentationsfehler zu finden und somit Schadensersatz und Schmerzensgeld bei Ärztepfusch durchzusetzen.

Ihr Schmerz – Ihr Schadenersatz

Wenn Ärzte Patienten behandeln, kommt meistens ein Behandlungsvertrag nach § 6 30a BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) zustande.

Gemäß Vertrag hat der Arzt den Patienten fachgerecht zu behandeln. Handelt er nicht nach den Regeln der ärztlichen Kunst, verletzt er Pflichten aus diesem Vertrag. Wird dabei ein Patient geschädigt, dann liegt ein Behandlungsfehler vor und der Arzt muss Schadenersatz leisten.

WKR hilft Ihnen in diesem Fall: Wir prüfen, ob Ansprüche auf Schmerzensgeld, Schadensersatz oder Rente bestehen und welche Schritte für die Durchsetzung dieser Ansprüche nötig sind. Natürlich wägen wir auch die finanziellen Risiken für Sie ab. Nutzen Sie jetzt die Möglichkeit einer kostenlosen Ersteinschätzung Ihres Falls!

Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwalt Daniel Fischer
Rechtsanwalt Daniel Fischer

Ihr Kontakt zu uns

Sie haben Fragen zum Thema Dokumentationsfehler?

Wer ist dokumentationspflichtig?

Für eine lückenlose Dokumentation im Sinne der Dokumentationspflicht muss jeder an der Behandlung beteiligte Arzt eine eigene Dokumentation erstellen.

Welche Fristen gelten bei der Aufbewahrung der Dokumentation?

Für medizinische Dokumentationen existieren eine Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren nach Abschluss der Behandlung. Bei Bluttransfusionen muss eine entsprechende Dokumentation sogar 15 Jahre aufbewahrt werden.

Wichtig: Diese Fristen gelten auch nach Praxisaufgabe. Da Schadenersatzansprüche aufgrund von Verletzungen mitunter erst in 30 Jahren absolut verjähren, empfiehlt sich für Praxen und Kliniken allerdings eine entsprechend längere Aufbewahrung.

Darf ich meine Unterlagen einsehen?

Gem. § 630g BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) haben Sie jederzeit einen Anspruch auf Einsicht in Ihre Krankenakte, sofern dem Anspruch keine erheblichen therapeutischen Gründe oder sonstige erhebliche Rechte Dritter dem entgegenstehen. Dieses Einsichtsrecht gilt auch für Labortests, Röntgenbilder und andere technische Aufzeichnungen.
Zudem muss man Ihnen Einsicht in Aufzeichnungen über Behandlungsmaßnahmen und verabreichte Medikamente gewähren.

Kostenlose Ersteinschätzung

Senden Sie uns einfach Ihre Anfrage und Sie erhalten innerhalb von 24h unsere Ersteinschätzung.



* Pflichtfeld