Anzüglichkeiten eines Erziehers per WhatsApp begründen fristlose Kündigung

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Unterhält sich ein an einer Schule angestellter Erzieher mit einer Schülerin über einen längeren Zeitraum per WhatsApp sexuell anzüglich über ihre knappe Bekleidung, begründet dies grundsätzlich die fristlose Kündigung. Denn Lehrkräfte müssen jeglichen Anschein „sexuell motivierten Verhaltens“ gegenüber den anvertrauten Kindern und den damit zwangsläufig hervorgerufenen Ängsten bei den Eltern vermeiden, entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in einem am Montag, 7. August 2017, veröffentlichten Urteil (Az.: 1 Sa 521/16).

Quelle: Fristlose Kündigung eines Erziehers durch Anzüglichkeiten per WhatsApp begründet – Nachrichten: Recht & Gesetz – JuraForum.de

WKR-Erklärung: Nach Ansicht des Gerichtes haben Lehrkräfte auch in ihrer Freizeit ein angemessenes Verhältnis von Distanz und Nähe zu ihren Schülern zu wahren, insbesondere im sensiblen Bereich der sexuellen Selbstbestimmung.

Im vorliegenden Fall schrieb der Erzieher WhatsApp-Nachrichten an die Schülerin, in denen er sie aufforderte, in der Schule knappe Kleidung zu tragen.

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