Schuldfrage und Unfall

 

WKR kann Ihnen helfen, wenn Sie in einen Autounfall verwickelt waren und zu klären die Schuldfrage.

 

1. Schuldfrage: Allein- oder Mitschuld?

Voraussetzung für die vollständige Erstattung aller Schäden ist stets die alleinige Schuld des Unfallgegners. Sobald Ihnen eine Mitschuld angelastet werden kann, verringert sich Ihr Anspruch nach dem prozentualen Anteil Ihres Verschuldens.

Die Haftung eines Kraftfahrers knüpft an zwei verschiedene Tatbestände aus zwei Gesetzeswerken an: Nach § 17 Straßenverkehrsgesetz (StVG) haftet nach einem Unfall, bei dem mehrere Verkehrsteilnehmer beteiligt waren, jeder nach dem Anteil seines Verschuldens. Nach § 17 III ist die Haftung ausgeschlossen, wenn sowohl Fahrzeughalter als auch Fahrzeugführer sorgfaltsgemäß gehandelt haben und das Ereignis dennoch unabwendbar war.

Nach § 823 BGB entsteht die Haftung eines Schädigers nur, wenn er schuldhaft, also fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat. Der praktische Unterschied zwischen den beiden Anspruchsgrundlagen besteht darin, dass nach dem Straßenverkehrsgesetz schon eine Gefährdungshaftung unabhängig vom Verschulden des Kraftfahrzeugführers eintreten kann.

 

2. Haftungsquoten nach Verschulden

Ein Verschulden setzt immer die Missachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt voraus, also einen Regelverstoß. Klassische Beispiele sind das Überfahren einer roten Ampel, Geschwindigkeitsüberschreitung, vergessenes Blinken vor dem Abbiegen und Vorfahrtsmissachtung.

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